2018

WH_Schatzjäger go Berchtesgaden: die Letzte

18.05.2018 17:45

Für unseren letzten Tag hatten wir uns einen Spezialcache ausgesucht: ein Multi der sich über 14 km erstreckt. Der Name „SAlzAlpenSteig“ war hier Programm, denn die Stationen zogen sich durch den Solesteigweg. Hier verlaufen die Rohre, in denen die Sole (in Wasser gelöstes Salz) nach Bad Reichenhall transportiert wird.

Es war eine herrliche, abwechslungsreiche Gegend, steil hoch durch Schluchten ging die Tour, über saftige Wiesen, an Seen entlang und sogar durch einen richtigen Zauberwald.

Wir mussten an 14 Stationen Bilder suchen und diese Zahlen zuordnen, um zum Schluss an die Finaldose zu kommen. Das hat großen Spaß gemacht.

Unterwegs fanden wir noch 15 weitere Caches, darunter auch drei Earthcaches. Diese Earthcaches beschäftigen sich mit geologischen Besonderheiten. Man muss einiges herausfinden, z.B. wie eine Klamm entsteht oder welches Gestein es hier gibt.

So wurden dann aus den 14 Kilometern dann sogar 19 Kilometer.

Unterwegs gab es dann ein besonderes Highlight: wir trafen nämlich Kühe. Sie waren so zahm, dass wir sie sogar streicheln konnten. Einige von ihnen begleiteten uns ein Stück.

Frau Grass war megastolz auf alle, denn eine so weite anstrengende Tour schafft nicht jeder. Aber wir sind schließlich keine Sissicacher!

Zur Belohnung gab es am Abend dann eine Runde Popcorn für alle. Bei unserer Abschlussrunde durfte jeder sagen, was ihm am besten gefallen hat.

Wir packten dann auch schon unsere Koffer und räumten die Zimmer auf. Am nächsten Morgen ging es wie jeden Tag um 7.15 Uhr zum Frühstück. Das Auto wurde geputzt und gepackt. Dann gab es noch zwei Abschiedscaches und los ging die Fahrt nach Hause. Ein letzter toller Cache auf der A 8 versüßte die Reise.

 

„Es waren für mich die schönsten sechs Tages meines Lebens.“ (Stefan)

„Mir hat alles gefallen und ich wäre gerne noch eine Woche geblieben und hätte weiter gecacht.“ (Dennis)

I“ch fand es gut, dass wir so viel gelaufen sind. Wenn wir erwachsen sind, kommen Furkan, Stefan und ich wieder hierher.“ (Furkan)

„Mir haben die Berge besser gefallen als im Waldhaus und es gab auch viel mehr Gewässer. Das Essen war klasse, ich würde gerne nochmal herkommen“. (Max)

„Ich würde sehr gerne wieder herkommen. Ich fand alles toll, aber am besten war das Salzbergwerk.“ (Yann)

„Ich fand alles toll und würde sehr gerne zurückkommen. Am lustigstens war als ich meinen Schuh im Gletscherbach verloren habe. Der Abschlusscache auf der Autobahn war super.“ (Janni)

„Mir haben die fünf Tage auch sehr gut gefallen und ich würde dies auf jeden Fall wieder machen mit dieser Gruppe.“ (Samaka)

„Obwohl wir Erwachsenen 14 Stunden für die Kids auf den Beinen waren, haben wir eine tolle Zeit erlebt. Die Freude der Kinder an der herrlichen Bergwelt mit den safitgen Wiesen und den rauschenden Bächen zu sehen, war ein Erlebnis. Die Jungs waren eine tolle Truppe, sie halfen sich meist gegenseitig und nahmen Rücksicht.  Super, welch harte Touren wir mit ihnen machen konnten. Ich bin sehr stolz auf die WH_Schatzjäger und bedanke mich bei Samaka, der uns begleitet hat. (Ursula Grass)

Ein ganz herzliches Dankeschön nochmals an alle, die die Reise ermöglicht haben!

WH_Schatzjäger go Berchtesgaden: die Vierte

18.05.2018 17:44

Auch für den vierten Tag hatten Martin und Frau Grass etwas ganz Besonderes herausgesucht: wir fuhren nach Österreich zur weltgrößten Rieseneishöhle.

Gleich nach der Grenze fanden wir unseren ersten österreichischen Geocache, juhuuu.

Dann ging es weiter nach Werfen. Hier begann der Aufstieg zunächst zur Seilbahnstation. Es war spannend zum ersten mal mit der Seilbahn zu fahren, sie wackelte ganz schön. Danach ging es nochmal ein steiles Stück bis hoch zur Eishöhle, die auf ca. 1583 Höhe lag. Wir zogen unsere dicken Kleider an, denn in der Höhle sollte es kalt sein.

Und dann ging die Tür auf. Ein eiskalter Wind kam uns entgegen. Jeder vierte hatte eine Carbidlampe. Die Mischung in der Lampe wurde angezündet, es sah aus wie eine Kerzenflamme. Dies war das einzige Licht in der riesigen 42 km langen Höhle. 1400 Stufen mussten überwunden werden, soviel als wenn man ein großes Hochhaus durchlaufen würde. Der höchste Punkt der Höhle lag bei 1700 m, so hoch waren wir noch nie.

Wir staunten über die wundervollen Eisfiguren und die dicken Eisdecken- und schichten.  Der höchste Punkt der Höhle lag bei 1700 m, so hoch waren wir noch nie.

Sogar ein  berühmter Eishöhlenforscher, Alexander von Mörk, war dort beerdigt. Wir konnten sein Urnengrab mit Kranz sehen.

Nach einer Stunde kamen wir wieder zum Ausgang.

Am Auto angekommen, gab es erstmal ein Vesper und zum Abschluss dann noch eine kleine Cachetour in Berchtesgaden.

Nun haben wir leider nur noch einen Tag vor uns.

 

WH_Schatzjäger go Berchtesgaden: die Dritte

18.05.2018 17:40

Schon als wir aufwachten, strahlte uns die Sonne entgegen. Nach einem tollen Frühstücksbuffet ging die Fahrt um 8.30 Uhr an den Königssee. Dort fuhren wir mit einem batterieangetriebenen Boot über das glatte Wasser. Ringsum waren wir von hohen Bergen umgeben, wir staunten.

Auf einmal hielt das Boot an, wir waren an der Echowand. Der Bootsführer holte eine Trompete raus, wir mussten ganz leise sein. Und so konnten wir hören, dass das Trompetenspiel von der Gebirgswand wie ein Echo zurück geworfen wurde.

Der Königssee ist der sauberste See Deutschlands und hat sogar Trinkwasserqualität.  Kein Boot ausser den Elektrobooten darf dort fahren und niemand tauchen oder Wassersport betreiben.

Von weitem sahen wir schon eine kleine Kapelle mit zwei Zwiebeltürmen: St. Bartholomä!

Dort begannen wir den anstrengenden Aufstieg zur sogenannten „Eiskappelle“. Wir wollten dort oben zwei Geoaches suchen. Ganz schön mussten wir schnaufen bis wir die Dosen in der Hand hielten. Nachdem der offizielle Wanderweg endete, kraxelten wir über Geröllfelder und konnten neben den Schneefeldern viele kleine reißende Gletscherbäche sehen. Wir mussten sie überqueren. Dies wuchs zu einem tollen Spaß aus. Wir durften nämlich dann auch unsere Schuhe ausziehen. Janni ließ beim Quatschmachen dann einen Schuh ins Wasser fallen. Gottseidank hatte er sich weiter unten festgeklemmt, so war nur der Socken weg.

Danach fuhren wir mit dem Boot ans Seeende nach Salet und marschierten zum Obersee. Hier ist der schönste Teil des Königssees. Wir machten Fotos und fuhren zurück.

Dann gab es noch einen Ausflug nach Berchtesgaden. Dort waren wir in der Eisdiele mit den Wetterputzern verabredet. Sie sind die berühmtesten Geocacher der Region und Freunde von Frau Grass. Sie schenkten jedem von uns ein Bauchtäschlein und sogar eine echte richtige Geocoin. Wir haben uns sehr gefreut. Dann durften wir noch mit zu ihnen nachhause. Dort loggten wir noch eine tolle Cache-Schatzkiste während Frau Grass von den Wetterputzern unseren ersten eigenen Stempel lasern ließ.

Ganz schön k.o. waren wir, als wir abends zurück kamen nach dem tollen Tag.