2018

WH_Schatzjäger go Berchtesgaden: die Zweite

18.05.2018 17:40

Auch der zweite Tag war cool. Morgens sind wir schon um 8.30 Uhr losgefahren, das Wetter war herrlich, die Wiesen saftig grün.

Der erste Cache war unter eine Brücke versteckt, an einem klaren kleinen Fluss.

Dann ging es weiter zur Almbachklamm. Die Klamm ist vor ca. 15000 Jahren entstanden, als die Gletscher geschmolzen sind und das Schmelzwasser sich in den Berg geschnitten hat. Wir wanderten durch eine lange Schlucht, ganz schön steil und rutschig waren die Steine manchmal. Von den Bergen kam von überall Wasser über die Felsen getropft. Das Wasser war teilweise ganz klar und an anderen Stellen blau. Die Wasserfälle waren teilweise gewaltig und schäumten, wir fanden sie großartig.

Wir mussten auch durch einen Felsentunnel in dem auch ein Cache versteckt war. Dort  hat Yann Frau Grass richtig erschreckt.

Nach der Klamm ging es endlich zum Salzbergwerk. Schon lange haben wir uns darauf gefreut. Zunächst mussten wir dort Bergmannsanzüge anziehen. Dann ging es mit einer Bergbahn 450 m in den tiefen Berg hinein. Und nun war es soweit: wir durften die steilen Riesenrutschen zu viert hinunter sausen. Die ersten vier Jungs haben ganz schön gejodelt dabei.

Wir haben gelernt, wie das Salz entstanden ist und seit 1517 abgebaut wird. Am tollsten war der unterirdische Spiegelsee, der zuerst wie ein Boden aussah. Erst dann entdeckten wir die Täuschung, denn in Wirklichkeit spiegelte sich die Decke im Wasser. Mit einem lautlosen Boot überquerten wir den See und konnten einer Lasershow zusehen.

Am Ende stiegen wir wieder auf die Bergbahn und das Abenteuer war leider zu Ende.

Nach ein paar Caches ging es dann wieder zurück in die Jugendherberge. Es war wieder ein schöner Tag für uns alle!

WH_Schatzjäger go Berchtesgaden: „die Erste“

18.05.2018 17:39

 

Endlich war es so weit: schon lange haben wir uns sehr gefreut auf diese Fahrt nach Berchtesgaden.

Am 27. April um 8 Uhr trafen wir uns vor der Schule und packten das Auto mit Taschen und Vesper. 500 km waren eine ganz schön lange Strecke, aber uns kam sie irgendwie kurz vor.

Schön war, dass wir unterwegs schon unseren ersten Cache gefunden haben. Er war an einem Parkplatz unter einem Picknicktisch angebracht, so dass kein Muggel ihn finden kann.

Bei München konnten wir  die Alianz-Arena sehen und danach kamen schon die ersten Berge.

Gegen 14.30 Uhr trafen in Bischofswiesen ein, dort war unsere Jugendherberge. Wir waren total begeistert von den Riesenbergen auf denen noch Schnee lag. Dabei schien die Sonne wie im Sommer und Bäume und Wiesen waren saftig grün mit schönen Blumen.

An der Jugendherberge angekommen gingen wir zunächst zur Rezeption und erhielten unsere Schlüssel. Wir hatten Glück,  wir waren im neu renovierten Haus  und die Zimmer hauten uns aus den Schuhen.  Von den Fenstern können wir sogar den Watsmann ganz nah sehen, wir haben sogar eigene Balkons mit Liegestühlen.

Furkan, Yann und Stefan haben gleich ordentlich Quatsch gemacht und sich vor Frau Grass versteckelt.

Das Abendessen war superlecker und danach gab es Stockbrot am Lagerfeuer.

Das war eine sehr atemberaubende Anfangsreise nach Berchtesgaden und wir sind schon ganz gespannt, wie die nächsten Tage werden.

 

CITO – WH_Schatzjäger helfen Nistkästen reinigen

19.03.2018 20:22

Am Samstag, dem 17. März  nahmen die Waldhausschatzjäger an ihrem ersten CITO teil. Ein CITO („Cache in-Trash out“) ist ein  besonderes Geocaching-Event, zu welchem Geocacher zusammen kommen, um Natur und Umwelt zu reinigen und Müll und Unrat zu entfernen.

Zusammen mit ihrem Coach Ursula Grass ging es um 9 Uhr nach Hohenwettersbach. In Zusammenarbeit mi dem Schwarzwaldverein stand dort die alljährliche Nistkastenreinigung an. Ungefähr 50 Geocacher wurden zunächst über den Ablauf informiert und in Gruppen eingeteilt. So lernte alle, warum die Nistkästen gereinigt werden mussten und wie dabei vorzugehen war: anklopfen (um zu schauen ob sich nicht vielleicht ein Tier darin befindet), die vordere Klappe vorsichtig öffnen, mit einem Spatel den Nistkasten reinigen und auskratzen.  Der ausgeteilte Mundschutz sollte verhindern, dass Staub und Bakterien in die Atemwege gelangt.

Mit der mitgebrachten Teleskopleiter bewaffnet begab sich die Gruppe dann zu den angegebenen Koordinaten.  Nachdem Frau Grass als erstes die Leiter bestiegen und die Reinigung vorgeführt hatte, traute sich einer nach dem anderen, selbst die Reinigung eines Nistkastens durchzuführen. Jedes Häsuchen-Nummer wurde aufgesucht, über die Reinigung und den Zustand Protokoll geführt.

Die großen Fledermauskästen wurden nur aus der Entfernung bewundert, denn diese sollte man nicht anfassen.

Unterwegs sammelten Tobis, Dennis und Max fleißig Müll ein, eine ganze Tüte war  am Ende wieder gefüllt.

Zitternd und durchgefroren kamen die jungen Schatzjäger nach getaner Arbeit am Event-Zelt an.  Hier freuten sich alle über warme Würstchen und ein Getränk.

Eine tolle Leistung war das wieder, lobte Frau Grass. Das Durchhalten war heute nicht einfach gewesen, denn Temperaturen um 0 Grad mit eisigem Wind hatte die Umwelthilfe nicht leicht gemacht.