2018

WH_Schatzjäger go Berchtesgaden: „die Erste“

18.05.2018 17:39

 

Endlich war es so weit: schon lange haben wir uns sehr gefreut auf diese Fahrt nach Berchtesgaden.

Am 27. April um 8 Uhr trafen wir uns vor der Schule und packten das Auto mit Taschen und Vesper. 500 km waren eine ganz schön lange Strecke, aber uns kam sie irgendwie kurz vor.

Schön war, dass wir unterwegs schon unseren ersten Cache gefunden haben. Er war an einem Parkplatz unter einem Picknicktisch angebracht, so dass kein Muggel ihn finden kann.

Bei München konnten wir  die Alianz-Arena sehen und danach kamen schon die ersten Berge.

Gegen 14.30 Uhr trafen in Bischofswiesen ein, dort war unsere Jugendherberge. Wir waren total begeistert von den Riesenbergen auf denen noch Schnee lag. Dabei schien die Sonne wie im Sommer und Bäume und Wiesen waren saftig grün mit schönen Blumen.

An der Jugendherberge angekommen gingen wir zunächst zur Rezeption und erhielten unsere Schlüssel. Wir hatten Glück,  wir waren im neu renovierten Haus  und die Zimmer hauten uns aus den Schuhen.  Von den Fenstern können wir sogar den Watsmann ganz nah sehen, wir haben sogar eigene Balkons mit Liegestühlen.

Furkan, Yann und Stefan haben gleich ordentlich Quatsch gemacht und sich vor Frau Grass versteckelt.

Das Abendessen war superlecker und danach gab es Stockbrot am Lagerfeuer.

Das war eine sehr atemberaubende Anfangsreise nach Berchtesgaden und wir sind schon ganz gespannt, wie die nächsten Tage werden.

 

CITO – WH_Schatzjäger helfen Nistkästen reinigen

19.03.2018 20:22

Am Samstag, dem 17. März  nahmen die Waldhausschatzjäger an ihrem ersten CITO teil. Ein CITO („Cache in-Trash out“) ist ein  besonderes Geocaching-Event, zu welchem Geocacher zusammen kommen, um Natur und Umwelt zu reinigen und Müll und Unrat zu entfernen.

Zusammen mit ihrem Coach Ursula Grass ging es um 9 Uhr nach Hohenwettersbach. In Zusammenarbeit mi dem Schwarzwaldverein stand dort die alljährliche Nistkastenreinigung an. Ungefähr 50 Geocacher wurden zunächst über den Ablauf informiert und in Gruppen eingeteilt. So lernte alle, warum die Nistkästen gereinigt werden mussten und wie dabei vorzugehen war: anklopfen (um zu schauen ob sich nicht vielleicht ein Tier darin befindet), die vordere Klappe vorsichtig öffnen, mit einem Spatel den Nistkasten reinigen und auskratzen.  Der ausgeteilte Mundschutz sollte verhindern, dass Staub und Bakterien in die Atemwege gelangt.

Mit der mitgebrachten Teleskopleiter bewaffnet begab sich die Gruppe dann zu den angegebenen Koordinaten.  Nachdem Frau Grass als erstes die Leiter bestiegen und die Reinigung vorgeführt hatte, traute sich einer nach dem anderen, selbst die Reinigung eines Nistkastens durchzuführen. Jedes Häsuchen-Nummer wurde aufgesucht, über die Reinigung und den Zustand Protokoll geführt.

Die großen Fledermauskästen wurden nur aus der Entfernung bewundert, denn diese sollte man nicht anfassen.

Unterwegs sammelten Tobis, Dennis und Max fleißig Müll ein, eine ganze Tüte war  am Ende wieder gefüllt.

Zitternd und durchgefroren kamen die jungen Schatzjäger nach getaner Arbeit am Event-Zelt an.  Hier freuten sich alle über warme Würstchen und ein Getränk.

Eine tolle Leistung war das wieder, lobte Frau Grass. Das Durchhalten war heute nicht einfach gewesen, denn Temperaturen um 0 Grad mit eisigem Wind hatte die Umwelthilfe nicht leicht gemacht.

Unsere Kletter-AG

08.03.2018 01:03

Unsere Kletter-AG findet einmal in der Woche in der Kletterhalle in Baden-Baden statt. Mein Kollege und ich (mit der Ausbildung zum Instruktor künstlicher Kletteranlagen) gehen dort auf die individuelle Bedürfnisse, Ziele und Entwicklungsstände der sechs Kinder ein, die sich für die Kletter-AG beworben haben. Wir beginnen mit einem Aufwärmspiel im Boulderraum und enden mit einer Reflexionsrunde.

Ziele der Kletter-AG sind:

  • den eigenen Körper kennen zu lernen,
  • Stärken und Grenzen zu spüren und besser einschätzen zu lernen
  • Bewegungsabläufe zu verstehen
  • an Ängsten zu arbeiten
  • Verantwortung zu übernehmen
  • Vertrauen zu sich  und seinen Mitmenschen zu gewinnen.

Beim Klettern wird nicht nur das Selbstbewusstsein jedes Einzelnen, sondern auch der Teamgeist aller Gruppenmitglieder gestärkt. Alle Muskeln von Kopf bis Fuß werden beansprucht und trainiert, während die eigenen Grenzen überwunden werden. Es ist wichtig, dass Kinder und vor allem Jugendliche in einem sicheren Rahmen Grenzsituationen erfahren und dabei über sich selbst hinauswachsen können.

Ein großer Erfolg ist, wenn die Jungs stolz auf sich selbst sind und sich gegenseitig Mut zusprechen. Soziales Miteinander und Teamgeist entstehen in Augenblicken, in denen sie sich gegenseitig motivieren, wenn sie Anderen auf Griffe und Tritte hinweisen oder selbst herausgefundene „Tricks“ verraten.

Gerne würde ich ab Sommer 2018 in Kleingruppen einigen Jugendlichen die traumhafte Bergkulisse der Alpen zeigen, sie bei einfachen Hochtouren begleiten und ihnen den Fels näher bringen.

Désirée Z.