Unterricht

Orientierungsrahmen unseres Unterrichts sind die Bildungspläne der Förder-, Grund- und Werkrealschule.

Im Mittelpunkt stehen dabei

  • die Ausgangssituation des Schülers (unterschiedliche emotionale Befindlichkeit; traumatisierte Vorerlebnisse, individueller Leistungsstand etc.),
  • die Altersgemäßheit,
  • Vernetzung der Fächer,
  • Projektorientierung,
  • Intensive Absprache zwischen den Lehrern.

 

Unterrichtet wird meist in jahrgangsübergreifenden Kleinklassen (5-10 Schüler). Das Klassenlehrerprinzip ermöglicht den Aufbau einer intensiven Lehrer-Schüler-Beziehung welche Voraussetzung für die Vermittlung von Lernstoff ist. Die Förderung des Gemeinschaftsgefühls, Entwicklung sozialer Kompetenzen, Aufbau von Motivation, Schullust und Lernfreude sowie das Schließen schulischer Lücken sind in der Waldhausschule primäre Ziele.

Schulische Rahmenbedingungen wie sinnvolle Ordnungen, verläßlicher Rhythmus, klare Regeln und Absprachen bilden feste Orientierungspunkte  zur Stabilisierung und bieten Schutz gegenüber verschiedenen Ängsten vor unvorhersehbaren Ereignissen und Entwicklungen.

Die Interaktion mit den Schülern erfordert Behutsamkeit und Sorgfalt und ist geprägt durch Stetigkeit, Klarheit und Festigkeit.

Entwicklungsförderung wird schwerpunktmäßig in der Grundstufe zum Ausgleich von Entwicklungsverzögerungen angeboten.

In den meisten Klassen findet der Unterricht durch Lehrerteams statt um einerseits den Unterricht in differenzierten Kleinstgruppen zu halten, andererseits praktisches Lernen zu ermöglichen.

Planung, Vorbereitung und Durchführung von Lerngängen, Ausflügen, Landschulheimaufenthalten, Spielen und Festen sind Bestandteile des Schulalltags.