April 2008

Globale Bildungskampagne startet größte Unterrichtsstunde:

24.04.2008 17:27

Bildung für alle!

Am  Mittwoch, den 23. April genau in der Zeit von 10 Uhr bis 10.30 Uhr beteiligten sich die Mittel- und Oberstufenschüler der Waldhausschule bei dem Versuch, die größte Unterrichtsstunde der Welt aufzustellen.

Zeitgleich wurden Millionen Schülerinnen und Schüler rund um den Erdball von ihren Lehrern in einer exakt gleichen Unterrichtsstunde unterrichtet. Diese verdeutlichte, , dass die Chancen auf Bildung in unserer Welt sehr ungleich verteilt sind.

774 Millionen Menschen können nicht lesen und schreiben, jede 4. Frau ist Analphabetin und 72 Millionen Kinder können noch nicht einmal eine Grundschule besuchen!

Dabei hatte es sich  doch die Völkergemeinschaft zum Ziel gesetzt, bis 2015 allen Kindern eine Grundschulbildung zu ermöglichen!

Erstaunt hörten die Schüler der Waldhausschule von diesen Ungerechtigkeiten und erkannten die Bedeutung einer guten Schulbildung.

Alle schickten positive Gedanken nach Bujumbura, Burundi. Denn wir wussten, dass sich die Sekundarstufe in der Partnerschule "Ecole Polyvalente Carolus Magnus" zeitgleich an der Aktion beteiligten. Wenigstens haben diese Schülerinnen und Schüler eine Chance auf ein besseres Leben!

Nun sind alle gespannt, ob der neue Weltrekord erreicht wurde!

Schulworkshop „Schulen für Afrika“

11.04.2008 17:02

Juniorbotschafter aus der Waldhausschule in Philippsburg

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Schon morgens um 6 Uhr wurden die Juniorbotschafter aus Malsch von ihrer Schulleiterin Ursula Grass abgeholt – mit vollgepacktem Auto ging die Fahrt nach Philippsburg in die Nikolaus- von - Myra Schule. Dort war  man eingeladen um die Vorbereitung der Schüler auf die in der Schule geplante Projektwoche „Afrika“ durchzuführen. Thema des Workshops war diesmal: „Schulen für Afrika“.

 

Die Juniorbotschafter hatten schon tagelang geübt und so waren sie auf ihre Vorträge gut vorbereitet. Joshua und Tom trommelten zur Begrüßung tolle Rhythmen auf ihren Djembe. Zunächst durften Schüler der Mittelstufe auf dem Boden im vorbereiteten Raum Platz nehmen, denn  sie sollten sich so in die Situation einfühlen, in der sich viele afrikanische Kinder befinden. Interessiert folgten die Kinder den Ausführungen von Frau Grass und dem Juniorteam, welche abwechselnd referierten und Schüler in Gespräche einbezogen. Deutlich wurde allen die Situation im südlichen Afrika, als sich jedes zweite Kind aufstellen durfte – bekam man so das Gefühl was es heißt „jedes zweite Kind kann nicht zur Schule gehen“. Filme, die in die Powerpointpräsentation eingefügt waren, untermalten nochmals die Lebenswelt vieler afrikanischer Kinder. Stolz zeigten die Juniorbotschafter auch die Möglichkeiten des Engagements von Kindern und Jugendlichen auf: Beispiele aus JuBo-Filmen, bei denen u.a. Schüler der Waldhausschule selbst erfolgreich gewesen waren aber auch  die Möglichkeit eines Sponsorenlaufs, welchen die gastgebende Schule im Juni selbst geplant hat.

Es folgten zwei weitere Workshops für Unter- und Oberstufe.

Highlight waren jedoch jedes Mal die anschaulichen Infotische, die  man mitgebracht hatte: Schulmaterial aus der „Schule in der Kiste“, das Überlebenspaket“, eine Bücherausstellung - vor allem aber jedoch der „Afrikatisch“ mit „Originalafrikagegenständen“ interessierten die Schüler sehr.  Ein Auto aus Fantadosen mit Reifen aus Badeschuhen, Fußbälle aus Plastiktüten, geflochtene Körbe, Federn, Musikinstrumente aber auch afrikanische Gewänder faszinierten die Schülerinnen und Schüler. Man durfte alles anfassen und sogar anprobieren. Unter rhythmischem Getrommel prüfte Ronny  Oberarme auf Mangelernährung, René ließ die Kinder das Schlafen unter dem Moskitonetz ausprobieren. Fasziniert verfolgten auch Pfarrer Weber  und die Vorsitzende des Fördervereins Frau Scharf die Präsentation und sagten ihre Unterstützung zu. Sonderschulrektor Gerd Schöninger ließ es sich nicht nehmen, selbst in ein afrikanisches Gewand zu schlüpfen um sich in der liebevoll afrikanisch gestalteten Aula der Schule vor einem „afrikanischen Dorf“ fotografieren zu lassen.

Ein großes Lob aber auch Mohrenköpfe und Blumen erhielten die Referenten aus Malsch und fuhren hoch zufrieden aber auch etwas erschöpft nach Hause.

Eine Schülergruppe der Nikolaus- von- Myra Schule wird kommende Woche in der örtlichen Sparkasse mit einem Infotisch über „Schulen für Afrika“ informieren – eine tolle Idee!

Juhu – der Osterhase war da

03.04.2008 16:56

Am Freitag nach den Osterferien besuchte Stups, die große Osterhasenfigur aus der Aula das Klassenzimmer von Frau Mößner und die Schüler der Klasse G 1 – 2 durften nach der Hofpause „den Osterhasen jagen“.

Die Verstecke wurden alle mit Freude und großem Eifer gesucht und gefunden und so ganz nebenbei wurde noch an der zentralen Aufgabe des Mathematikunterrichts gearbeitet.

Zitat aus dem Bildungsplan:

„Aufgabe des Mathematikunterrichts aller Schuljahre ist es, Schülerinnen und Schüler für den mathematischen Gehalt alltäglicher Situationen und alltäglicher Phänomene sensibel zu machen und sie zum Problemlösen mit mathematischen Mitteln anzuleiten.“

Ein Beispiel:

7 x 5 Schokoladennester waren gefunden.

Wie viele fehlen noch, wenn der Hase 50 Eier versteckt hat?

Während die Erstklässler leichte Additionsaufgaben rechneten, konnten Ismail  und Björn sich im kleinen Einmaleins üben.

Und dann war auch noch die Division gefragt, denn es sollte gerecht verteilt werden.

Was machen wir mit dem Rest?

Der Gastschüler Steven freute sich über die Ostergabe.

Am Ende der Unterrichtsstunde wanderten die neuen Teesorten in die Schublade und schokoladeverschmierte Kinder ins Wochenende.

Angewandte Mathematik:

   --> gesucht

   --> gefunden

   --> gezählt (addiert / multipliziert)

   --> verteilt (dividiert)

   --> gegessen

   --> Ergebnis: erfolgreich gerechnet

   --> Fazit: gelungener Unterricht und strahlende Gesichter