Juli 2012

Proben für den Ernstfall

17.07.2012 19:10

Am 11. Juni und 9. Juli 2012 fanden in Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr Malsch, Sulzbach, Waldprechtsweier und Völkersbach im Jugendheim Waldhaus jeweils eine mehrstündige Feuerwehrübung statt. Kommandant Schneider und seine Kollegen bereiteten mehrere Rettungsszenarien vor. Unter dem Einsatz von Nebelgeräten und einem großen personellen und technischen Aufgebot wurde zusammen mit den Kindern und Jugendlichen der Ernstfall geprobt. Besonders gefragt bei den Kindern war die Rettung mit der Drehleiter der Feuerwehr Ettlingen.

Wir danken Kommandant Schneider und allen beteiligten Einsatzkräften für die kooperative und engagierte Zusammenarbeit.

Kinderrechte im Waldhaus - Herzenswünsche

17.07.2012 18:42

Im Rahmen des Projekttages an der Waldhausschule haben sich die Kinder (Klasse 3 und 4) der Gruppe von Desiree, Isabell, Frau Linne und Frau Kühnel mit Herzenswünschen beschäftigt. HERZENSWÜNSCHE steht für all die Wünsche, die die Jungen haben, damit sie sich in der Einrichtung (Waldhaus) sicher und geschützt fühlen. Zum Glück spielte das Wetter mit, denn die Kinder durften an drei verschiedenen Stationen im Freien arbeiten. Die erste Station befand sich am Pool: dort haben die Jungen auf ausgebreiteten Decken im Sonnenschein pantomimisch und verbal verschiedene Gefühlszustände dargestellt und erraten. Danach ging es am Stall mit einem Waldhausquiz weiter. Dabei wurde das Thema „Privatsphäre“ vertieft. Letztlich ging es in den Wald. An dieser Station durften die Kinder zuerst eine zehn Meter lange Start- und eine Schlusslinie aus Stöcken erstellen. Start- und Schlusslinie waren insgesamt 5m voneinander entfernt. Erneut ging es um die Herzenswünsche, die die Kinder haben. Los ging es natürlich bei der Startlinie. In einer Reihe aufgestellt durften die Jungen nacheinander immer einen Wunsch äußern und anschließen einen Schritt nach vorne machen. An der Ziellinie angekommen bekam jedes Kind die Möglichkeit, seine Herzenswünsche aufzuschreiben. Diese wurden an Heliumluftballons gebunden. Als krönenden Abschluss haben alle Kinder und Erwachsenen gleichzeitig ihre Luftballons steigen lassen.

Die Feriengruppe im Vallé de Loue

11.07.2012 17:45

Die Feriengruppe im Vallé de Loue – Auf der Suche nach der Quelle

Bonjour 10 baguettes s'il vous plaît. Guten Tag, 10 Baguettes bitte.

Dies war der Satz, der jeden Morgen für ein nahrhaftes und leckeres Frühstück sorgte und den Tag über das Lunchpaket füllte. Also ein wichtiger Satz!
Einfach war es noch am Ankunftsabend den Satz nachzusprechen, doch am Morgen selbstständig die Boulangerie (Bäckerei) zu betreten, Olala dass war schwer....
Pfingsten 2012 und im Waldhaus ist nichts los, wo sind die denn alle bloß ?

Vom 28.05. bis zum 01.06.2012 waren die Kinder und Jugendlichen der Feriengruppe im Vallé de Loue in Ostfrankreich.

Nach fünf Stunden auf der Autobahn erreichten die Reisenden: Denise, Rico, Christoph, Kevin, Ali, Markus und Dustin den wunderschön gelegenen Camping de pré Bailly im kleinen Örtchen Vuillafans.

Sofort wurden die Zelte errichtet und der gemeinsame Tisch aufgebaut, das Zentrum des täglichen Lebens.
Schnell wollten die Jungen den Fluss erkunden und baden, den Hinweis, dass die Loué nur etwa 10 Kilometer weiter entspringt und somit nur 10 Grad plus hat, wollte niemand hören.
Doch als der erste Zeh im Wasser hing, wurde allen klar was 10 Grad Wassertemperatur sind, ziemlich kalt!
Französisch wurde geübt und die ersten Spiele kamen auf den Tisch. Um 21.00 Uhr fielen alle müde ins Bett.

 Tag 2:

Am Morgen das Frühstück unter dem Baum, ein Traum!
Die Kanueinführung am zweiten Tag, interessant der Paddelschlag und wie der Ali gerettet wird, oh Mann zum Glück ist nichts passiert!
Schwimmen in der Strömung, gar nicht so leicht und huh das Wasser war ziemlich kalt.
Ab mittags ließen wir die Boote zu Wasser und starteten zur ersten Kanutour, von Vuillafans nach Montgesoye. 3,5 km voll mit kleinen Stufen, Bootsrutschen, Kenter- und Rettungsübungen. Aufregend!
Und einige Fragen kamen auf, wie kommen eigentlich die Boote zurück und was sind das für Vögel hier; kann man Fische mit der Hand fangen und wer hat im Kanu eigentlich das Kommando?
Am Abend waren alle platt, wie schön, dass jeder sein Zelt gerichtet hat. Und einer war besonders ordentlich, Kevin war der Zeltkönig.

Tag 3:

Aufgestanden! Die Loué ruft! Nach einem ausgiebigen und leckeren Frühstück begann der 3. Tag mit dem Abladen der Fahrräder, Aufladen der Boote, Einpacken der Schwimmwesten, Spülen und und und und. Es gab ganz schön was zu tun! Alsbald gings los nach Montgesoye, um von dort weiter die Loué hinab bis Ornans zu paddeln. Diesmal ganze 7 Flusskilometer, ganz schön anstrengend für die Kanuneulinge. Wieder wurden tolle Bootsrutschen und Naturstufen befahren und Markus kommentierte: „Das ist besser wie Achterbahn fahren!“

Gegen Nachmittag lief die Flotte in Ornans ein, dem Venedig Ostfrankreichs. Sehr Interessant eine Stadt aus einer ganz anderen Perspektive. Wie wichtig doch eine Brücke ist, das wurde allen klar.
Am Ende stand wie immer noch das Verladen der Kanus auf den Anhänger auf dem Programm. Auf dem Campingplatz zurück zogen alle Kinder los um Holz und Flusskiesel für ein schönes Grillfeuer zu suchen. So gab es am Abend ein schönes Barbecue auf einem selbst gebauten Grill. Eine tolle Leistung!

 Tag 4:

„Heute blieben die Kanus liegen und die Wanderschuhe kamen zum Einsatz. Wir erkundeten das Tal und suchten die Quelle der Loue.“ So lautete die Ansage bei der morgendlichen Tagesbesprechung. Der erste Punkt der Tal-Tour waren die Wasserfälle Cascade de Syratu.

15 Meter fallendes Wasser, spannend!

Anschließend wurde das angrenzende Klettergebiet erkundet. Dann ging es Bergab und direkt zum Eingang einer begehbaren Höhle. Wow! Ganz schön dunkel hier und die wackelige Leiter zum Einstieg, was für eine Herausforderung! Am Ende und nach langem überlegen konnten alle ihre Angst überwinden und die 5 Meter hohe Stahlkonstruktion hinaufklettern.
Anschließend gab es noch eine schöne Pause in der Grotte, aus der der Fluss Lison entspringt. Ah! Hier kommt also das Wasser her…
Nun gings bergan zurück zum Auto, denn die 2 std. Fußmarsch bis zur Quelle waren doch leider zu weit. So nutzten wir das Auto und besuchten die Loué Quelle vom nächsten Wanderparkplatz aus.

Am Abend kam die Truppe müde und geschafft auf den Platz zurück, beim gemütlichen Abschlussessen konnten alle ihre Erlebnisse der letzten Tage noch einmal erzählen und beschreiben.

 Tag 5

Zum Abschluss folgte nun nur noch der Abbau und die Fahrt zurück ins wohlbekannte Waldhaus. Alle packten kräftig mit an und so gelang auch noch der letzte Akt. Und die ganze Woche blieben alle Heile, so ein Segen.

 Salutations! -  Liebe Grüße

 Die Reisetruppe Pfingsten 2012 – Marcus, Dustin, Kevin, Ali mit Rico, Christoph und Denise