Oktober 2012

Klasse F 2-4 presst Apfelsaft

25.10.2012 19:30

Zuerst sammelten wir am Dienstag, 16.Oktober 2012, mit Herrn Rastetter die Äpfel ein, die unter einem Baum lagen. Am Freitagmorgen haben Sem, Janik und Emmanuel die Äpfel gewaschen. Anschließend wurden die Äpfel geschnitten, dabei gab es zwei Verletzte. Danach haben Marcus und Jan-Luca die Äpfelteile in die Apfelmühle gegeben. Das war gar nicht so leicht. Die Trotte musste fachmännisch zusammengesetzt werden, das war der Job von Marcus. Der heraus fließende Apfelsaft kam in ein Fass und wurde in der großen Hofpause verkauft. Danach musste natürlich alles gespült und weggeräumt werden.
Uns hat die Apfelaktion großen Spaß gemacht! Dankeschön an Herrn Rastetter – wir freuen uns auf die Apfelernte im nächsten Jahr!

(getippt von Marcus E.)

Neuer Fahrradständer

25.10.2012 19:00

Die Jungs der Wohngruppe Steinadler freuen sich riesig über den niegelnagelneuen, gesponserten Fahrradständer! Ein herzliches Dankeschön an die Firma 2-Rad-Hirth für die Unterstützung der Jugendhilfe Waldhaus.

Sommerfreizeit in Rohanov Tschechische Republik

10.10.2012 12:45

Nach einer langen aber sehr ruhigen und angenehmen Autoreise, kamen wir in Tschechien an. Über die Grenze auf direktem Wege nach Prachatice und von dort noch 5min zum alten Forsthaus Rohanov. Auf einem Berg gelegenes uriges Häuschen.
„Da schlaf ich nicht drin“ da gibt’s ja nicht ’mal einen Fernseher“, klagte Sem.
„Oh je, das ist ja älter als meine Oma“, jammerte Tino.

Die Türen gingen auf. „Hereinspaziert meine Herren.“ Ein verzaubertes kleines Häuschen mit einem kleinen Innenhof sowie einer angrenzenden Scheune erblickten unsere Augen.

„Einmal Handyempfang bitte.“

Erstmal brachten wir alles aus dem Bus in das Haus. Constantin schlug sein Zelt im Innenhof des Anwesens auf und die anderen richteten sich ihren Schlafplatz in den Hochbetten ein. Nun wollten wir Bescheid geben, dass wir gut angekommen sind. „Alle bitte mitkommen, wir gehen auf die Suche nach einem Handynetz“. Steil den Berg nach oben, immer weiter nach oben, kein Netz. Doch siehe da, ein kleiner Strich auf dem Handy war zu erblicken. Schnell, schnell anrufen.
Zusammen haben wir dann das typische "Am ersten Tage auf der Freizeit angekommene" Gericht gekocht. Spaghetti mit Bolognese und Tomatensoße. Guten Appetit.
Somit ging der erste Tag auch langsam schon zu Ende.

„Guten morgen, habt ihr alle gut geschlafen?“

Erstmal ab in die Stadt zum Geld wechseln… „zum Geld wechseln“, fragten sich alle. Nun, auch eine Erfahrung, die gar nicht leicht zu bewerkstelligen war. Wir mussten umrechnen! Wir tauschten unsere Euro in Tschechische Kronen um, der Kurs war 1Euro = ca. 25 Kronen.

Dann ging es geradewegs ab ins Schwimmbad im Nachbarort Prachatice.
Gar nicht so einfach nach einer Quittung für den Schwimmbadbesuch zu fragen, weil wir uns weder mit Deutsch noch mit Englisch verständigen konnten. Nach einer Weile und einer riesigen Menschenschlange hinter uns, bekamen wir was wir brauchten. Sem rutschte wie ein Weltmeister immer und immer wieder.

Abends haben wir gegrillt und Gitarre gespielt. Denise hat die ganze Zeit immer das gleiche Lied gesungen.

„Packt die Badehosen ein.“

„Wir finden den See schon, keine Sorge, ich schalte jetzt auch endlich mal das Navi ein.“ Somit fanden wir dann auch den Lipno Stausee. Juhu geschafft, Boot aufgepumpt, Schwimmflügel aufgeblasen und ab ins Wasser.
Unser Federballspiel immer und überall dabei.

„Wie, da gibt’s einen Geisterberg?“

Eine persönliche Stadtführung durch Prachatice bekamen wir von Herrn Matsche, dem Eigentümer des Forsthauses am Sonntagvormittag.

Er zeigte uns mitten in der Stadt den Geisterberg. Wohl wurden hier schon viele Menschen begraben und dort soll es spuken. „Ihr mögt also Geister und gruselt euch gerne?“ Ab ins Foltermuseum nach Cesky Krumlov. Mit Constantin, Kevin und Tino also in den Folterkeller. Wau, was es da alles zu sehen gab.

Danach noch mit Sem und dem Rest in das Wachsfigurenmuseum. Wir haben Michael Jackson gesehen.

„Wir finden den Weg schon Kevin, vielleicht gehen wir mal in diese Richtung?“

Wer möchte gerne 8 km mit der Denise auf den Aussichtsturm wandern und dann den Hochseilgarten ausprobieren. KEVIN.

Nun, mit Karte, Kind und vollen Rucksäcken mit Proviant, Trinken, Erste Hilfe Pack und Taschenmesser ab in die Wildnis. Na ja, auf den Wanderweg eben. Wenn wir ihn auf Anhieb gefunden hätten. „Kevin, wir sind hier falsch, laut Karte müssten wir da hoch.“ Nur war da oben kein Weg zu sehen. Also Querfeldein den Berg hoch. Tapfer kämpften wir uns durch den Wald. Siehe da, ein Weg. Freudestrahlend und endlich auf dem richtigen Weg angelangt stapften wir bergauf.
Tolle Dinge gab es zu entdecken.
Der Libin (Aussichtsturm) war eine Herausforderung für uns. Dann als Krönung noch der Hochseilgarten. Das war Adrenalin pur.
Auf dem Rückweg dann den richtigen Weg gefunden, kugelten wir uns die lange Wiese herunter.

„Paddel immer gut festhalten!“,

erklärte ich während wir auf ein Kanu warteten.
Dann die erste Staustufe runter. Hui, das war ganz schön schnell. Dann kam auch schon die zweite und…. Paddel weg. Denise hat ihr Paddel los gelassen. Also paddelten wir mit 3 Paddel weiter J, ging auch…
Danach zurück zu Joachim, der mit Sem am Lipno baden war. Wie eigentlich jeden Tag, haben wir Federball gespielt. Am Abend haben wir uns den „Black Storys“ gewidmet.

 

„Gibt’s in Tschechien eigentlich keine Autobahn?“

Wahrscheinlich gibt es welche, irgendwo. Auf dem Weg nach Prag haben wir aber keine gefunden. Also gurkten wir durch die schönen Dörfchen in die Landeshauptstadt.
Wau, Prag ist ja eine Goldstadt. „Wie Pforzheim“ stellte Kevin fest.
Wir sahen allerhand interessante Menschen wie StraßenkünstlerInnen oder MusikantInnen. Wir schlenderten den Wenzelsplatz hinunter, gingen unter dem Pulverturm durch und sind am Tanzenden Haus vorbei gefahren.
Tino hat sich ganz alleine ein Stück Pizza auf Englisch bestellt.
Wir haben so viel gesehen und gehört. Das war ein aufregender Tag für uns alle.
Am Abend haben wir wieder gegrillt und dem Abend mit ein paar Ratespielen ausklingen lassen.

„Hilfeeeeeeeeeee ein Unwetter“

Am letzten Tag haben wir das Haus wieder auf Vordermann gebracht. Danach sind wir noch für ein paar Stunden an einen Waldsee gefahren. Wir haben die Slackline gespannt und im Handstand laufen geübt. Aufgrund der dunklen Wolken und des bald kommenden Gewitters, packten wir schnell die Sachen zusammen und flüchteten in den Bus. Als wir dann auf dem Lidl Parkplatz parkten, um Grillzeug zu kaufen, fing es plötzlich an zu hageln. Eine viertel Stunde lang hagelte es, was das Zeug hielt. Uns war es ganz schon schummrig zumute als wir im Bus saßen und dieses Naturspektakel beobachten konnten. Die Hagelkörner waren riesig.

Alle waren ganz aufgeregt im Bus an den Fensterscheiben geklebt. Nur unser Sem hatte ein bisschen Angst. Mann, war das aufregend.

„36°Grad und es wird noch heißer.“

Die Rückfahrt war heiß und anstrengend. Gerne wären wir an den See, den Lipno Stausee gefahren. Aber wir waren schon wieder in Deutschland.
Die zehn Tage vergingen wir im Flug. Wir freuen schon auf die nächste Freizeit Hip Hip Hurraaaaa…

 *Tino, Kevin, Sem, Constantin* *Joachim und Denise*