Juni 2016

Letzte Chance für eine Kindheit -

19.06.2016 07:36

Auftaktveranstaltung zur neuen UNICEF-Kampagne

Heute startete die neue UNICEF Kampagne, welche eine sichere und geschützte Kindheit für jedes Kind in den Focus nimmt. Auch Kinder in Kriegsgebieten wie Syrien brauchen Schutz und haben das Recht auf Geborgenheit, Familie und Bildung!

Die Karlsruhe UNICEF Gruppe  mit JuniorBotschafter der Waldhausschule Malsch hat gemeinsam mit dem international bekannten Magier Ralf Gagel eine große, inklusive Veranstaltung in sonderpädagogischen Kompetenzzentrum der Erich-Kästner-Schule auf die Füße gestellt. Über 300 Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter fanden sich in der Turnhalle ein und zeigten auf mitgebrachten Riesen-Papierluftballons, was sie sich für die Kinder in Kriegsgebieten wünschen. Mit dabei waren auch Kinder aus den Inklusionsklassen, die Veranstaltung wurde von einem Gebärdendolmetscher für gehörlose Kinder übersetzt. Bereits beim Betreten der Halle wurden alle von den JuniorBotschaftern der Waldhausschule mit kleinen Armbändchen empfangen , auf denen zu lesen war: Flüchtlingskinder brauchen unsere Hilfe!

Nach der Begrüßung durch Sonderschulrektor Jup Langel erzählte Ursula Grass, die Leiterin von UNICEF Karlsruhe und der Waldhausschule,  von der Situation der Kinder in Kriegsgebieten. Schnell verstanden alle jungen Zuhörer, wie fragil die Kindheit ist, als der  von U. Grass gezeigte Ballon losgelassen wurde und davon flog.

Mit großer Begeisterung und tosendem Beifall folgten die Kinder der lustigen und spannenden Mitmach-Vorstellung von Ralf Gagel, der es wieder schaffte, die kleinen Zuschauer in seinen Bann zu ziehen.

Doch nicht nur die Kinder freuten sich über die Aktion. Mit großer Freude nahm Ursula Grass zusammen mit UNICEF-Pate Ede Becker die durch die Einnahmen für die Vorstellung gesammelten Gelder entgegen: 1400 €! Damit können 3500 Schulhefte für syrische Kinder in Flüchtlingslagern zur Verfügung gestellt werden!

 

Kajak-AG

18.06.2016 19:10

Erste Abenteuer AG - Kajak fahren - Materialkunde

Unsere erste Kajak AG fand zum ersten Mal nach den Pfingstferien statt. Bei den Rheinbrüdern können wir gegen eine Gebühr die Kajaks sowie das gesamte Material ausleihen. Die erste Einheit fand an Land statt…. Wie nennt man denn das ganze Zeug was man zum Kajaken fahren benötigt…? Warum ist das Paddel denn so komisch gedreht…?  Wie sitzt man richtig im Boot…?  Warum hat die Schwimmweste beim Kajak fahren denn so viele Schlaufen und Ringe und einen Gurt…? Heißt also - das erste Treffen war Materialkunde.

Abenteuer AG- Kajak fahren lernen

Bei der zweiten Einheit wurde es nass… Bei 27 Grad und Sonnenschein war das Umkippen mit dem Kajak gar kein Problem und hat großen Spaß gemacht. Wir haben gelernt, wie wir aus dem Kajak aussteigen, wenn es umgekippt ist und dass wir keine Angst oder Panik bekommen brauchen. Wir sind erstmal ohne Paddel im offenen Kajak über den Rheinarm gepaddelt. Wie wir richtig ins Kajak steigen, ohne dass es umkippt ist gar nicht so einfach. Später haben wir dann den richtigen Umgang mit dem Paddel gelernt.

Abenteuer AG- Kajak fahren

Am Montag waren wir dann auf dem Wasser flott unterwegs. Wir wissen ja nun alle welches unser Material ist. Zuerst haben wir uns ein bisschen warm gepaddelt. Dann haben wir ein witziges Spiel gespielt bei dem das Kajak von Yann zum Uboot wurde. Wir mussten alle unsere Boote ganz nah „parken“ und uns festhalten. Dann musste Vincent als erster aus seinem Boot aussteigen und über die anderen Boote drüber laufen. Gar nicht so leicht für beide Seiten. Das war eine gute Hüftübung für die im Boot verbliebenen. Yann ist ins Wasser gesunken mit seinem Boot und hat einen Lachanfall bekommen- alle anderen aber auch. Wir haben dann die gesunkenen Boote entleert und den Bogenschlag gelernt und geübt. Zum Abschluss auf dem Wasser haben wir dann noch ein Wellenspiel gespielt. Die Boote putzen gehört leider auch dazu, aber Yara hat uns Tatkräftig unterstützt.

 

Besuch des Technoseums in Mannheim

01.06.2016 12:46

Am Dienstag dem 31.05.16 besuchten wir - das sind die Klassen WRS 7, WRS 8/9 und F 8/9 mit ihren Klassenlehrern - das Landesmuseum für Technik und Arbeit in Mannheim.

Das Besondere am „Technoseum“ ist die Möglichkeit selbstständig an vielen Stationen experimentieren zu können.

So konnte man zum Beispiel seine Reaktionsfähigkeit an einem Roboter überprüfen, eigene Bierdeckel bedrucken, mit einer Dampflock fahren, einen mittelalterlichen Baukran in Betrieb nehmen und vieles mehr.

Da wir auch stautechnisch auf der Hin- und Rückfahrt viel Glück hatten, war dies ein gelungener Ausflug.