November 2016

Schatzjäger on Tour IV

29.11.2016 19:57

Natürlich gehört zu einem richtigen Geocacher auch, dass er selbst einen Cache versteckt. Nachdem die Schatzjäger nun verschiedene Cachebehälter und Versteckmöglichkeiten kennen gelernt hatten, war es nun Zeit, sich mit eigenen Geocaches zu beschäftigen.
Da bot sich der erste Montag in den Herbstferien an, denn alle Jungs waren noch im Waldhaus. Ohne Schule war somit endlich Zeit, sich ganztägig mit dem Projekt zu beschäftigen.
Frank alias Mixi hatte dazu Holzzuschnitte vorbereitet. Im Werkraum konnte nun in Zweier-Teams tolle Geocache-Kästen gebaut werden. Prima, dass das Arbeiten im Team auch meist gut klappte!
Viel zu schnell ging der interessante Tag vorüber, so waren sich alle einig.
Beim nächsten Treffen beschäftigten sich die Schatzjäger  zunächst wieder mit der Geocaching-Website. Erstaunt sahen sie, wie viele Geocaches es in Malsch und überall gibt! Gemeinsam lösten wir den ersten Mystery-Cache (Rätsel-Cache), denn die nächste Cache-Tour sollte  nach Hohenwettersbach zu Mixis Geocaches gehen.
Bisher hatten die Schatzjäger immer eine Tüte beim Cachen dabei, um den Wald von herumliegenden Müll zu befreien. Nun war es auch Zeit, eigene Banderolen für Mülltüten zu basteln, denn Frau Grass hatte die Gruppe als Teilnehmer beim Taschen-CITO angemeldet. CITO steht für „Cache in- Trash out“ was bedeutet, dass man als umweltbewusster Cacher beim Cache den Müll aus der Natur entfernt und auch die eigenen Taschen-CITOS für andere Cacher in Dosen hinterlässt. Die Jungs bastelten begeistert Banderolen, falteten Mülltüten und bestückten die Papier-Streifen.
Zum Abschluss ging es an diesem Tag noch in den Wald um Koordinaten für den eigenen Cache zu nehmen.
Welch tolles Gefühl, als Oli in Bachnähe auf einmal rief: „hier liegt eine Flasche und eine Plastikverpackung, die müssen wir  mitnehmen!“.
Es macht richtig stolz, wenn man sieht, dass die Jungs tatsächlich Umweltbewusstsein entwickelt haben und von sich aus daran denken!

1700 Jahre Martin von Tours

15.11.2016 13:28

Mach es wie St. Martin – teile!

Zu diesem bedeutenden Jubiläumsjahr wurde von vielen Kindern und Jugendlichen aus ganz Deutschland ein besonderer Martinsmantel gestaltet:

- Wo wird heute geteilt?

- Was teilen Menschen miteinander?

- Wo sind Menschen heute für andere wie St. Martin?

Die Förderschulklasse F 3 – 5 beschäftigte sich die ganze „Martinswoche“ mit diesem Thema. Der Mantel erzählte selbst seine Geschichte. Es wurde vieles mitgeteilt, gesungen, gemalt, gebastelt und gestickt. Die Schüler hatten schon vor den Herbstferien bei der Aktion „Stifte spenden“ mitgemacht für Kinder in Afrika.

„Ein bisschen so wie Martin“

Am Freitag, 11. November 2016, feierte die Klasse in einem anderen Zimmer mit Laternen und Teelichtern nun das Martinsfest. Wir teilten miteinander die Freude und das Singen, das Licht bei einem Kerzenritual und den Schokoladenriegel. Giulio verschenkte 6 Salzstangen. Auf dem Boden sitzend wie der Bettler hörten sie die Geschichte von Martin und dem Kaiser Julian.

Wir bedanken uns beim Kindermissionswerk für die Materialien und bei einer Freundin von Frau Mößner für die überraschenden „Martinstüten“.

Mit dem Liedruf „Das Licht ist aus, wir geh‘n nach Haus“ gingen alle Schüler nach dem Aufräumen ins Wochenende.

Wiedersehen nach 33Jahren

08.11.2016 09:21

Auf Initiative der Ehefrau eines "Ehemaligen" aus der Jugendhilfe Waldhaus reiste dessen früherer Gruppenerzieher und heutige  Mitglied des Vorstands des Waldhausvereins, Dieter Krüger, als Geburtstagsüberraschung zu dessen 50. Jahrestag nach Bahlingen am Kaiserstuhl. 

Von 1979 bis 1983 lebte Frank R. in der Gruppe "Mittelstock", die von Gabi und Dieter Krüger geleitet wurde. An der Hans-Thoma Schule in Malsch erwab er seinen Hauptschulabschluss, an der Albert-Einstein-Schule in Ettlingen  erreichte er nach zwei weiteren Jahren das Zeugnis der mittleren Reife. 

Nach einer erfolgreichen Ausbildung zum Industriemechaniker arbeitete er jeweils langjährig in verschiedenen Firmen, seit mehr als einem Jahrzehnt ist er in der führenden Brauerei der Schweiz in seinem Beruf tätig und pendelt die Strecke täglich. Im vergangenen Jahr errichtete er zusammen mit seiner Frau, mit der er im kommenden Jahr silberne Hochzeit feiern wird, ein Haus. Er ist Vater von zwei erwachsenen Söhnen, die sich auch erfolgreich auf ihren Weg in das Leben gemacht haben. 

Wir freuen uns sehr über den gelungenen Lebenslauf des Geburtstagkindes sowie auch darüber, dass wir seinen Lebensweg in einer für ihn sehr wichtigen Phase eine Weile begleiten konnten. 

hdk